Presseberichte - TSV-Giessen

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Presseberichte

Aktuelles
14.07.2017, Gießener Anzeiger

Flauschiges Vergnügen mit Hund und Katz
Die Ferienspielkinder auf großer Entdeckungstour im Tierheim Gießen... >>> Artikel lesen




08.07.2017, Gießener Allgemeine

Chance für Sorgentiere
Im Tierheim gibt es ein neues Patenschaftssystem. Damit sollen auch die hohen Kosten für Dauerbewohner gesenkt werden... >>> Artikel lesen




07.07.2017, Gießener Anzeiger

Paten dringend gesucht
FINANZIERUNGSIDEE Egal ob Hund, Katze, Rennmaus oder Schlange: Für Pflege fallen im Tierheim Gießen erhebliche Kosten an... >>> Artikel lesen




05.07.2017, Gießener Allgemeine

Rüdigers Schicksal geht Tierfreunden ans Herz
Das Tierheim ist auf Echsen, Schlangen und Vogelspinnen eigentlich nicht eingerichtet. Doch immer häufiger landen hier entsorgte Reptilien und Co. ... >>> Artikel lesen




02.07.2017, Gießener Allgemeine

Waldschule Daubringen spendet für Tierheim
Eine Spende in Höhe von 300 Euro haben Kinder, einige Eltern und Lehrer der Hunde-AG aus der Waldschule Daubringen dem Tierheim Gießen übergeben. Gedacht ist das Geld für ihren Patenhund »Taiga«... >>> Artikel lesen




22.06.2017, Gießener Anzeiger

Im Gießener Tierheim werden auch gefundene Vögel und Tierbabys versorgt
GIESSEN - (kalg). Kleine Vögel fiepen im Käfig, ein Eichhörnchen-Baby schlummert in seiner winzigen Box. Beide waren gefunden worden, im Tierheim Gießen werden sie nun aufgezogen, bis sie in der freien Natur auf eigenen Beinen stehen können... >>> Artikel lesen




16.06.2017, Gießener Anzeiger

Bewohner des Gießener Tierheims erhalten Besuch von Senioren-Gruppe
GIESSEN - (fsa). "Du bist ein Feiner", sagt Klaus Roth zu einem Rhodesian Ridgeback Rüden, der ihm tief in die Augen schaut. Roth sitzt gemeinsam mit anderen Senioren am Kaffeetisch im Tierheim. Es ist ein Donnerstagnachmittag und vier weitere Hunde streifen um die Stühle. Währenddessen erzählt eine Ehrenamtliche von der Einrichtung... >>> Artikel lesen




16.06.2017, Gießener Allgemeine

Therapeuten auf vier Pfoten
Hunde sind die besten Freunde der Menschen – und mitunter auch Seelsorger. Eine Gruppe von Senioren hat jetzt das Gießener Tierheim besucht. Auch aus therapeutischen Gründen... >>> Artikel lesen




09.05.2017, Gießener Allgemeine

Geschickte Helfer gesucht
Gießen (cg). Erdhügel, Bauschutt, unverputzte Wände – auf dem Gelände des Tierheims gibt es viel Arbeit, das sieht jeder Besucher auf den ersten Blick. Nachdem der Tierschutzverein in den vergangenen zehn Jahren in mehreren Abschnitten sowohl das Hunde- als auch das Katzenhaus neu gebaut hat, braucht nun das »Drumherum« einen Feinschliff... >>> Artikel lesen




28.04.2017, Gießener Anzeiger

Tatkräftige Unterstützung gesucht
ENGAGEMENT Mitglieder des Tierschutzvereins arbeiten nicht nur mit voller Kraft am Katzenhaus / Im Hundehaus fehlt die Drainage >>> Artikel lesen




31.03.2017, Gießener Allgemeine

Zum Schnurren schön
Manche machen Yoga, andere gehen zur Entspannung joggen. Oder ins Tierheim zum Katzenstreicheln. Diese »Kuschelstunden« tun Tier und Mensch gut. Doch sie haben auch einen ganz praktischen Sinn. Der erschließt sich, wenn man den Ehrenamtlichen zuschaut.>>> Artikel lesen




01.03.2017, Gießener Allgemeine

Therapie für "Weststadt-Hunde"
Im Oktober attackierten zwei Hunde in Gießen mehrere Passanten. Der Tierschutzverein versucht die Tiere zu resozialisieren. Ob es funktioniert, ist noch ungewiss.>>> Artikel lesen




01.03.2017, Gießener Anzeiger

Beim Tierheim Gießen weiß man, mit auffällig gewordenen Hunden umzugehen
Als Balu ins Gießener Tierheim kam, fiel er zunächst durch seine Lebendigkeit auf. Der anderthalbjährige Golden-Retriever-Mischling war in der Pubertät und testete seine Grenzen aus. "Bei unsicherem Auftreten hat er die Menschen gestellt", erinnert sich Frauchen Sabrina Scheurer. "In solche Hunde muss man Zeit und Arbeit investieren", erklärt Hundetrainerin Astrid Paparone, die im Tierheim für schwierige Vierbeiner zuständig ist.>>> Artikel lesen




12.02.2017, Gießener Allgemeine

Der Charme der Unperfekten
Die Chancen für manche Vierbeiner, die ein neues Zuhause suchen, stehen schlecht. Und doch findet der Tierschutzverein immer wieder Menschen, die ein solches Sorgentier zu sich nehmen.>>> Artikel lesen




22....2016, Gießener Anzeiger

Gedenkstätte für Stifter
DANK  - Drei Schiefer-Metall-Stelen erinnern im Gießener Tierheim an Spender und Erblasser / 500 Euro für Katzengruppe
GIESSEN - (fm). Passend zum Totensonntag ist im Hof des Gießener Tierheims eine Gedenkstätte für alle Stifter eingerichtet worden. Ab sofort erinnern drei Schiefer-Metall-Stelen an Spender und Erblasser, die es dem Tierschutzverein (TSV) Gießen und Umgebung mit namhaften Geldbeträgen ermöglicht haben, in den letzten Jahren die Tierunterkünfte zu erneuern und freundliche, artgerechte Zwischen-Zuhause daraus zu machen.>>> Artikel lesen




16.9.2016, Gießener Allgemeine

Mut zum Niutztierschutz
Gießen (cg). Tierschutz beschränkt sich nicht auf Hund und Katze, sondern schließt auch Nutztiere mit ein. Stärker als bisher will der Tierschutzverein künftig Themen rund um die Haltung von Kühen, Schweinen und Hühnern in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen. »Wir können nicht die Welt retten, aber wir wollen zeigen, dass man mit kleinen Schritten etwas bewirken kann«, sagt Tierheim-Geschäftsführerin Katja Klimek. »Kleine Schritte sind besser als gar keine.«. >>> Artikel lesen




15.9.2016, Gießener Anzeiger

Entspanntes Leben für alle Tiere
ARTGERECHT Astrid Paparone und Katja Klimek stellen neues Logo und Wandel im Auftritt des TSV vor
Giessen - (ee). Tierschutz umfasst nunmehr auch Nutztiere. Zum Ausdruck bringt dies der Tierschutzverein Gießen und Umgebung (TSV) auch mit seinem neuen Logo, auf dem unter einem großen Dach neben Hund und Katze auch ein Rind abgebildet ist.
Vorstandsmitglied Astrid Paparone und Katja Klimek von der Geschäftsleitung des Tierheims stellten das neue Logo vor. Es löst das in die Jahre gekommene und nicht mehr zeitgemäße Emblem des Vereins ab. Damit geht auch ein Wandel im Auftritt des Tierschutzvereins einher, der sich für alle Tierarten verantwortlich fühlt und sich den Worten von Mahatma Gandhi verbunden fühlt: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln."«. >>> Artikel lesen
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15.9.2016, Gießener Anzeiger
Entspanntes Leben für alle Tiere
ARTGERECHT Astrid Paparone und Katja Klimek stellen neues Logo und Wandel im Auftritt des TSV vor

GIESSEN - (ee). Tierschutz umfasst nunmehr auch Nutztiere. Zum Ausdruck bringt dies der Tierschutzverein Gießen und Umgebung (TSV) auch mit seinem neuen Logo, auf dem unter einem großen Dach neben Hund und Katze auch ein Rind abgebildet ist. Vorstandsmitglied Astrid Paparone und Katja Klimek von der Geschäftsleitung des Tierheims stellten das neue Logo vor. Es löst das in die Jahre gekommene und nicht mehr zeitgemäße Emblem des Vereins ab. Damit geht auch ein Wandel im Auftritt des Tierschutzvereins einher, der sich für alle Tierarten verantwortlich fühlt und sich den Worten von Mahatma Gandhi verbunden fühlt: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.". >>>Artikel lesen

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29.6.2016, Gießener Allgemeine
Betrieb an der Dogtailbar
Gießen (msg). Schwüle Hitze macht sich am Sonntag beim Sommerfest des Tierschutzvereins an der Vixröder Straße breit. Kein Wetter für Rennspiele und Agility mit Zwei- undVierbeinern. Da kommt die »Dogtailbar « mit Variationen von erfrischenden
Getränken den Besuchern gerade recht. Die alkoholfreien »Jack Russel in Love«, ein regenbogenfarbener Sommercocktail, oder der »Golden Husky«, ähnlich dem Ipanema mit Limette und Rohrzucker, locken die zahlreichen Gäste an die Bar. Ebenfalls versorgt werden die Tierfreunde mit einem schmackhaften Catering, das das Fleisch für die Feier von einem Bauernhof aus Pohlheim bezieht. Dort werden die Tiere artgerecht gehalten und fühlen sich, so sagtet es die erste Vorsitzende Hanna-Maria
Rethorn, »sauwohl!«. Aber auch viele vegetarische und vegane Gerichte stehen zur Auswahl. Der Tierschutzverein soll damit auch Schule machen und will Vorbild sein.»Vor 20 bis 30 Jahren war die vegetarische Ernährung noch zu ökig«. Hier können die Besucher kosten, wie lecker eine solche Ernährungsform sein kann. Bereits in ihrer Eröffnungsrede macht Rethorn deutlich, wie wichtig es beimVerzehr von Fleisch auf die Haltung und Qualität zu achten.>>>Artikel lesen
20.08.2016, Gießener Allgemeine
Ängstliche Hunde: Sorgenkinder im Tierheim
Gießen (cg). Bereits beim Fototermin im Tierheim wird, klar, worum es geht: Brownie soll aufs Bild, aber der Rüde gruselt sich vor dem Mann mit der Kamera vor dem Gesicht, der ihn fixiert und leicht vorgebeugt auf ihn zugeht. Brownie will nur noch weg.
In einer solchen Situation ist Vorsicht angebracht: Wird das Tier weiter bedrängt und lässt man ihm keine Rückzugsmöglichkeiten, kann es passieren, das es in seiner Not zuschnappt. Und wenn er beißt, gilt er schnell als aggressiv. Dass alle seine körpersprachlichen Signale zuvor missachtet worden sind, spielt dann keine Rolle mehr.. >>>Artikel lesen

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29.7.2016, Gießener Anzeiger
Aufrecht wie die Queen
Die schwarz-beige Mischlingshündin „Hope“ ist erst ein Jahr alt. Auf den ersten Blick sieht man dem in Rumänien geborenen Vierbeiner nicht an, dass er Menschen gegenüber besonders ängstlich ist. Aber für eine Pflegefamilie in Berlin war das Grund genug, sich von „Hope“ wieder zu trennen. Derzeit lebt sie auf einem Pflegeplatz mit Ziegen, Katzen und Hunden zusammen und kann sogar Spaziergänge genießen, wenn sie am Geschirr geführt wird. >>>Artikel lesen

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9.7.2016, Gießener Allgemeine
Biene, Flöckchen und Co.: Die Sorgen alter Hunde im Tierheim
40 Hunde leben im Gießener Tierheim. Junge Vierbeiner werden schnell vermittelt, alte Tiere haben kaum Chancen. Sie bleiben sitzen. Das ist fatal, weil gerade sie ein richtiges Zuhause brauchen. Tierschützer appellieren daher an Hundefreunde, den »Senioren« eine Chance zu geben.Alle mögen Biene. Sie schlurft hinter den Tierpflegern her und ist glücklich, wenn sie gestreichelt wird. Der Schäferhundmix ist zufrieden, wenn er auf dem Gelände ein ruhiges Plätzchen findet. Das Problem ist, dass es in einem Tierheim immer laut und hektisch zugeht und es kaum ruhige Stellen gibt. So schön das neue Hundehaus ist, so viel Mühe sich die Tierpfleger geben – sie können der Hündin nicht gerecht werden. Die Zuwendung, die sich das »alte Mädchen« wünscht, kann sie hier nicht bekommen. >>>Artikel lesen

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8.7.2016, Gießener Anzeiger
Schöner Lebensabend für „alte Krüstchen“
GIESSEN - (fm). Auf den ersten Blick ist den sechs Hunden nicht anzumerken, dass sie zurzeit die Senioren im Gießener Tierheim sind. Neben ihren Betreuerinnen haben es sich die acht bis zwölf Jahre alten Vierbeiner auf der Treppe zum Hundehaus bequem gemacht. Sie wirken entspannt und genießen es sichtlich, wenn sie gestreichelt oder gekrault werden. Im Tierheim-O-Ton handelt es sich um „alte Krüstchen“. Das ist liebevoll gemeint. Ganz gleich, um welche Rasse, Größe oder Farbe es geht: Jeder einzelne dieser sechs Hunde sucht ein Plätzchen in ruhiger Atmosphäre bei Menschen, die ihm viel Zuwendung schenken können. >>> Artikel lesen
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12.4.2016, Gießener Allgemeine
Großer Einsatz für verwilderte Tiere
Kaum hat Hannelore Tenggren ihren Wagen in dem abgelegenen Kleingartengebiet abgestellt, kommen sie aus allen Richtungen angerannt: Röschen und Möhrchen, Rizzi, Henry, der Chef und der Sänger. Was ein bisschen nach Vorstadt-Gang klingt, ist auch so etwas Ähnliches: Die Katzen sind keine verschmusten Stubentiger, sondern ein loser Verband verwilderter Hauskatzen, die sich ohne das sonst übliche »Rundum-sorglos-Paket« durchs Leben kämpfen müssen. Sie warten jeden Tag ungeduldig auf ihr Futter. >>>Artikel lesen

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21.3.2016, Gießener Allgemeine
Erbschaften helfen Tierheim
Gießen (cg). Im Tierheim wird es bald eine neue Katzenquarantäne geben. Nachdem der Tierschutzverein 2015 sein Hundehaus eingeweiht hat, kann es 2016 weitergehen mit der Modernisierung. Machbar sind die Bauprojekte dank großzügiger Erbschaften.600 000 Euro waren es für das Hundehaus, 150 000 kommen aktuell hinzu. Ein Teil davon wird für den An- und Umbau des Katzenhauses verwendet, der etwa 65 000 Euro kosten soll.
Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden allein wären die Investitionen nicht möglich, gewesen verdeutlichte die erste Vorsitzende Hanna Maria Rethorn dieser Tage während der Jahreshauptversammlung. >>>zum Artikel


7.1.2016, Gießener Allgemeine
Tierschützer retten Rinder
Buseck/Gießen (khn). Am Ende war es ein Kraftakt: Innerhalb weniger Tage vermittelte die Gießenerin Astrid Weber mit vier weiteren Mitstreitern und dem Tierschutzverein Gießen im Rücken 30 Rinder der in Beuern aufgelösten Herde in ein neues Zuhause. Sie wurden noch vor Ablauf der Frist des Veterinäramtes des Landkreises Gießen am 31. Dezember 2015 auf Gnadenhöfen untergebracht. Damit endet eine tragische Geschichte, die seit Herbst für Schlagzeilen und Diskussionsstoff gesorgt hatte.
Im Dezember war das Veterinäramt in Beuern eingeschritten.
Zwei Landwirten war von einer in Berlin ansässigen Organisation Tierquälerei vorgeworfen worden. Deren Mitglieder hatten auf den Höfen Fotos geschossen, Videos gedreht und diese über Medien und Foren im Internet mittels einer aggressiven Kampagne verbreitet. Das Veterinäramt entschied Anfang Dezember, dass der eine Bauer seine knapp 300-köpfige Herde auflösen muss; der andere erhielt Auflagen für das Halten seiner etwa 100 Rinder.
»Ich habe die Berichterstattung verfolgt«, sagt Astrid Weber im Gespräch mit der Gießener Allgemeinen Zeitung. Durch einen Zufall habe sie schließlich erfahren, dass Plätze auf Gnadenhöfen für die Tiere gesucht wurden. »Ich habe dann einfach einige angeschrieben.« Damit brachte die Frau, die ehrenamtlich im Gießener Tierschutzverein (TSV) aktiv ist, den Stein ins Rollen. »Statt zwei oder drei Rinder zu retten, waren es am Ende 30«, sagt Katja Kastl, die Geschäftsleiterin des TSV und nennt dieses Ergebnis »unfassbar«. Denn viele der Tiere seien trächtig gewesen. Kastl spricht von »30 Tieren, aber 50 Leben«.
Webers Glück war, dass sie auf einen Verein in Gründung stieß: »Lebenskühe«. Die Flörsheimer Initiative erklärte sich bereit, einige Tiere auf einem Schutzhof in der Vorderrhön aufzunehmen. Über die gut vernetzten Aktivisten hätten weitere Rinder vermittelt werden können, sagt Weber. Glücklich sei auch der Umstand gewesen, dass zwei Mitarbeiterinnen des Veterinäramtes während der Feiertage schnell und unkompliziert geholfen hätten – unter anderem beim Ausstellen von Sondergenehmigungen, die für den Transport von Kälbern notwendig sind. »Das war fantastisch«, sagt Kastl. Die Botschaft: Tierschützer und Ämter könnten gut zusammenarbeiten – wenn es gewollt sei.

Kastl spricht in diesem Zusammenhang von einer »Tragödie«, zu deren Eskalation auch das zögerliche Handeln des Veterinäramts beigetragen habe. Sie sagt, der Beuerner Betrieb sei seit drei Jahren von der Behörde beobachtet worden. Passiert sei indes nichts. Auch nicht dann, als der Halter der Herde und der damit verbundenen Arbeit augenscheinlich nicht mehr Herr geworden sei. »Der Landwirt hat den Hof von seinen Eltern übernommen«, erzählt Kastl, »und irgendwann kam es unter anderem wegen einiger Krankheitsfälle dazu, dass er vor einem nicht mehr zu bewältigendem Berg stand.« Sie betont, dass der Landwirt seine Tiere nicht gequält habe – und widerspricht damit der Berliner Organisation, welche die beiden Beuerner Bauern wegen Tierquälerei angezeigt hatte. Den Eindruck von Kastl bestätigt Weber gegenüber dieser Zeitung: »Als ich vor Ort war, ging es den Tieren soweit ganz gut«, sagt sie. »Keines war eklatant gefährdet«.
Kastl sagt, sie sei vor der Begegnung mit dem Halter der Herde skeptisch gewesen. »Ich habe ihm aber am Ende unseres Gesprächs von Herzen alles Gute gewünscht«, sagt sie. An dem, was passiert sei, trage niemand Schuld. Auch Weber betont: »Ich wollte den Landwirt nicht vorverurteilen und habe gut mit ihm zusammengearbeitet.« Der Beuerner habe die fünf Tierschützer unterstützt und sei dem TSV beim Verkauf der Rinder finanziell entgegengekommen. Normalerweise zahlt ein Betrieb oder ein Schlachthof für ein Tier 800 Euro. »Er tat mir unfassbar leid«, sagt Weber und berichtet von Morddrohungen, die der Landwirt im Zuge der aufgeputschten Stimmung erhalten habe. »Von solchen sogenannten Tierschützern grenzen wir uns ab, damit haben wir nichts zu tun«, betont sie.
Von 300 Tieren 30 gerettet – das sind zehn Prozent. Die anderen wurden an andere landwirtschaftliche Betriebe verkauft oder direkt an Schlachthöfe. Deshalb mussten sich die Tierschützer von Privatpersonen anhören, warum sie nicht mehr Tieren geholfen hätten. Kastl weist auf ein Dilemma hin: Was ist innerhalb der kurzen Zeit leistbar und was finanzierbar? »Ich kann nicht die Welt retten, aber die Welt eines Tieres.« >>>zum Artikel


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17.12.2015, Gießener Allgemeine
Diego und Duna: zwei schlimme Schicksale, eine glückliche Fügung

Gießen (pm). Fast wie eine kleine Weihnachtsgeschichte hört sich das Schicksal einer Bordeaux Dogge und einer Boxerhündin aus dem Gießener Tierheim an.
Denn beide hatten nun Glück und fanden ein neues Zuhause - und zwar zusammen. Bordeaux Dogge Diego kam aus schlechter Haltung ins Tierheim. Der damalige Besitzer forderte ihn aber schon bald zurück und die Tierpfleger mussten ihn schweren Herzens dorthin zurück geben. Einige Jahre später griff das Veterinäramt ein. Der prächtige Rüde kam wieder ins Tierheim. Durch ungute Haltung war er inzwischen ein misstrauischer und unsicherer Hund geworden, wollte sich von unbekannten Menschen (vor allem von Männern) nicht anfassen lassen und duldete keine Hunde in seiner Nähe. Nur wenigen Menschen vertraute er. >>>Artikel lesen


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31.8.2015, Gießener Anzeiger
Sommerfest des „Tierschutzvereins Gießen und Umgebung“

GIESSEN - (fm). Schon vor 12 Uhr mittags war gestern der Tierheim-Parkplatz brechend voll. Kurz danach reihte sich auf dem Randstreifen entlang der Vixröder Straße Auto an Auto – soweit das Auge reichte. Kein Zweifel: Das diesjährige Sommerfest des „Tierschutzvereins Gießen und Umgebung“ (TSV) war einmal mehr mit geschätzten 800 bis 1000 Gästen ein echter Besuchermagnet.


Vielleicht weil es diesmal ohne Flohmarkt, dafür aber als „Kulinarisches Sommerfest“ geplant war. Neben einer Mega-Nudelpfanne, Bratwurst, Steak, Gegrilltem und allerlei Süßem wurden an einem separaten Stand feinste „Dogtails“ angeboten. Mit oder ohne Alkohol. Mit fantasievollen Namen wie Golden Husky, Happy Kangal, Terrier Sunrise, Dog on the Beach und anderen. Vor den dafür bestimmten Wertmarken stauten sich die Besucher. Die farbenfrohen Flaschen mit den unterschiedlichsten Geschmackszugaben waren dicht umlagert.

„Tierschutz ist nötiger denn je“, sagte TSV-Vorsitzende Hanna-Maria Rethorn in ihrer Begrüßungsrede. Dem Argument, dass es akutere Probleme in der Welt gebe, hielt sie entgegen: „Uns ist bewusst, dass wir nicht die ganze Welt retten können.“ Beim Tierschutz gehe es „nur um einen winzigen Teil“. Dabei könne man Tiere „als fühlende Wesen“ begreifen lernen. „Warum sehen wir die Tiere eigentlich nicht als uns ebenbürtig an?“, fragte Rethorn. „Wir unterscheiden uns doch gar nicht so sehr von ihnen.“ Die Mitglieder des TSV hätten wieder „zu einem gedeihlichen Miteinander gefunden“ und freuten sich zu Recht über die vielen Mitstreiter, über den Neubau des Hundehauses, viele Spenden und Nachlässe. Ihren Dank dafür verband Rethorn mit Lob und Anerkennung für die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer.

„Dieses Tierheim ist eine sinnvolle Einrichtung“, betonte Prof. Dr. Heinrich Brinkmann, der sich im Namen des Magistrats für die „gute Zusammenarbeit“ bedankte und die Verbundenheit der Stadt mit dem TSV unterstrich. Seine persönliche Tierliebe stellte Brinkmann mit einer kurzweiligen und lebendigen Beschreibung des Kurzhaarkaters „Frieder“ und der kleinen grauen Kätzchen „Maggie“ und „Lissy“ unter Beweis, die er zusammen mit seiner Frau aus dem Tierheim in die eigenen vier Wände geholt hat.

Neben einem von Astrid Weber angebotenen Fotoshooting von Tierfreunden mit ihrem jeweiligen Liebling fanden in den Seminarräumen des neuen Hundehauses Fachvorträge über artgerechte Haltung und Fütterung verschiedener Tierarten statt. Auf der Wiese gegenüber dem Tierheim stellte TSV-Geschäftsführerin Katja Kastl unter dem Titel „Frauchen gesucht“ elf Tierheimhunde und deren Schicksale vor. Steffi Mboub leitete einen Wettbewerb mit Spaß-Parcours von ehemaligen Tierheimhunden. Unter den zahlreichen Vierbeinern, die am Sommerfest teilnahmen, waren auch die Schäferhund-Riesenschnauzer-Mischlinge „Tamina“ von Rolf Arsenault und seine pechschwarze Schwester „Out of Control“ von Jochem Sprenger aus Fronhausen, die beide aus dem Gießener Tierheim stammen und sich gestern nach mehr als zwei Jahren mit freudigem Schwanzwedeln begrüßten.



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05.8.2015, Gießener Aneziger
Riesiges Mitgefühl aus aller Welt

GIESSEN - Die jüngste "Metallköder-Attacke" auf das Tierheim hat weit über Gießen hinaus für Aufsehen und Empörung gesorgt. Ab sofort wird ein computergestütztes Überwachungssystem für mehr Sicherheit auf dem Gelände sorgen. Es besteht aus mehreren Panorama-Kameras, zahlreichen Bewegungsmeldern und taghellen Strahlern von großer Reichweite. Und am Eingangstor warnen gelbe Aushänge: "Dieses Gelände ist videoüberwacht!!!". >>>Artikel lesen


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16.7.2015, Gießener Allgemeine
Nagel-Köder in Hundeauslauf gelegt: Schock im Tierheim

Gießen-Wieseck (kw) Unter den Mitarbeitern und Freunden des Gießener Tierheims herrscht helle Empörung: In jüngerer Zeit werden in der näheren Umgebung ständig Köder ausgelegt, die Hunde in Gefahr bringen. Auf Hinweise, die zur Ermittlung des Tierquälers führen, wurde eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt.
»Das ist Terror. Hoffentlich verpfeift einer den Mistkerl.« Katja Kastl ist schockiert, traurig, wütend. Gerade muss die Geschäftsleitung des Tierschutzvereins mit ansehen, wie die zwölfjährige Schäferhündin Noa immer wieder erbricht. »Mindestens zehn Nägel« hatte sie im Magen. >>>Artikel lesen


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15.7.2015, Gießener Anzeiger
Unbekannter legt Nagel-Köder in Hunde-Auslauf des Gießener Tierheims

GIESSEN - Giessen (cr). Katja Kastl ist immer noch fassungslos. "Das ist ganz klar ein Terrorakt auf Tiere", erzählt die Geschäftsführerin des Tierschutzvereins Gießen. Heute Morgen hatte eine Tierpflegerin mit den beiden Hunden Noa und Caruso im Tierheimhof gestanden, als die zwölfjährige Husky-Mischlingshündin Noa plötzlich handelsübliche Nägel erbrach. Diese waren einfach durch ein "Frolic" gesteckt und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch am Zaun zur Straße des Auslaufes der beiden Hunde platziert worden. "Kaum auszudenken, was passiert wäre, wenn die Tierpflegerin nicht gesehen hätte, dass beide Hunde etwas fressen." Mit einem Wassereimer habe die Mitarbeiterin nach den Hunden geworfen, worauf diese von den Ködern abließen.
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28.3.2015 Gießener Anzeiger
Freude über guten Abschluß
TIERHEIM Mitglieder bestätigen Hanna-Maria Rethorn als Vorsitzende / Neues Hundehaus wirkt beruhigend auf die Bewohner

GIESSEN - (fm). „Wir sind auf einem guten Weg“, sagte die 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins (TSV) Gießen und Umgebung, Hanna-Maria Rethorn, am Ende der jüngsten Mitgliederversammlung. Davor hatten Kassenwart Henning Balser von einem „Sonderergebnis“ und der Kassenprüfer Hansjörg Berrisch sogar von einem „Traumergebnis“ gesprochen. >>>Artikel lesen


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23.3.2015, Gießener Anzeiger

Einweihung des 500.000 € teuren Hundehauses

GIESSEN - (fm). Ein rappelvoller Parkplatz vor dem Gießener Tierheim und parkende Autos entlang der Straße nach Trohe wiesen gestern auf ein besonderes Ereignis im Gießener Tierheim hin. Rund 200 interessierte Tierfreundinnen und Tierfreunde hatten sich dort zur Eröffnung des neuen Hundehauses eingefunden.
„Was nach dem Abriss des Hundehauses aus den 70er Jahren aus diesem Projekt geworden ist, übersteigt unsere Erwartungen“, freute sich die Geschäftsführerin des Tierschutzvereins (TSV), Katja Kastl, im Gespräch mit dem Anzeiger. Mit einem Sektempfang wolle man deshalb den „sehr würdigen Anlass“ feiern. Zuvor hatte Schriftführerin Angela Achenbach-Heinzerling betont, dass die Kosten von rund 500 000 Euro durch eine Erbschaft der verstorbenen Eheleute Karl-Gottfried und Christine Faulstich aus Allendorf/Lumda gedeckt waren. Das Ehepaar hat dem TSV das Künstlerhaus des Malers Karl Faulstich samt Grundstück und dessen malerisches Lebenswerk plus Bargeld hinterlassen. >>>Artikel lesen


13.3.2015, Gießener Anzeiger
Tierheim: Neues Hundehaus vor Fertigstellung

GIESSEN - (ka). Joschi und Speedy sitzen in der Baggerschaufel und freuen sich auf die kurz bevorstehende Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts des neuen Hundehauses. Derzeit laufen im Gießener Tierheim die letzten Arbeiten.

Nachdem die Innenarbeiten bereits schon so gut wie abgeschlossen sind und die Mitarbeiter bereits in den neu geschaffenen Aufenthaltsraum mit Küche Einzug halten konnten, sind derzeit die Pflasterarbeiten im Eingangsbereich in vollem Gange. Am 22. März ist es dann endlich so weit und das neue „Faulstich-Haus“, wie das Hundehaus künftig heißen soll, kann bezogen werden. >>>Artikel lesen

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4.3.2015, Gießener Allgemeine
Graue Schnauzen zu grauen Schläfen

Gießen (cg). Der Tierschutzverein weist darauf hin: Wer im hohen Rentenalter einen Welpen zu sich holt, der mag sich einen Herzenswunsch erfüllen. Vorausschauend ist das aber nicht.
Schäferhund Hugo ist elf Jahre alt. Seine Schnauze ist grau, sein Blick trübe. Er liegt den ganzen Tag auf seiner Decke, fressen mag er nicht. Hugo trauert. Seine Besitzerin ist pflegebedürftig geworden und musste sich von dem Tier trennen. Auch sie ist unglücklich. – Alter Mensch und junger Hund, das passt nicht gut zusammen. >>>Artikel lesen

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4.3.2015, Gießener Anzeiger
Wenn Hund und Herrchen alt sind

GIESSEN - (fm). „Mit zwölf Jahren im Tierheim zu landen, ist ganz bitter“, weiß Katja Kastl, Geschäftsführerin des Tierschutzvereins (TSV) Gießen und Umgebung. Im Blick hat sie die vor zwei Monaten im Tierheim abgegebene Jack Russell-Hündin „Sammy“ (Foto), eine liebenswerte Seniorin, die an einer Herzschwäche und altersbedingten Wehwehchen leidet. Für die immer noch fröhliche Hundedame sucht der TSV dringend einen Gnadenplatz, nachdem sie nicht länger bei ihrem inzwischen 92-jährigen und an Demenz erkrankten Vorbesitzer bleiben konnte. Der hoch Betagte hatte sich „Sammy“ im Alter von 80 Jahren zugelegt... >>>Artikel lesen   



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26.2.2015, Gießener Anzeiger
Erblindete Katze Mara sucht ein neues Zuhause     -vermittelt!

GIESSEN - Mara ist eine eigentlich außergewöhnlich hübsche Schildpatt-Katze. Ihr Fell ist rot und dunkel gestromt, gestreift und gefleckt. Leider hat sie aber alles andere im Leben erwischt als Glück!
Sie lebte ihr Leben auf der Straße, musste sich immer allein um ihr Futter kümmern, hatte jedes Jahr - manchmal sogar mehrfach - Junge und schlug sich mit ihren Kindern mehr schlecht als recht durchs Leben. Wer Katzen kennt, weiß, dass das Leben für auf der Straße lebende Katzen auch hierzulande ein schweres Los ist. Natürlich finden sie Futter auf dem Müll, finden Verstecke, wo sie die Jungen aufziehen können, aber auch hier werden sie verjagt und müssen wieder neuen Unterschlupf finden. >>>Artikel lesen   

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18.12.2014 Gießener Anzeiger, Weihnachtswünsche für unsere Tiere

GIESSEN - (red). Das ist doch mal eine tierische Wunschliste: Während sich die Menschen an Weihnachten meist in den Kreis ihrer Familien zurückziehen, bleiben die Vierbeiner im Tierheim Gießen alleine – und warten erst noch darauf, entdeckt zu werden. Damit sie die Feiertage zumindest etwas genießen können, haben die Mitarbeiter das Tierheim diesmal nicht nur weihnachtlich geschmückt, sondern auch lustige Weihnachtsfotos der kleinen Bewohner gemacht. Zugleich wurden Wünsche formuliert und diese dann „via Facebook an die Menschen getragen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Tierheims.
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1.10.2014, Gießener Anzeiger

Spontane Hilfe kommt teuer zu stehen

TIERSCHUTZVEREIN Nach Rettungsaktion von rund 60 Katzen auf 55 000 Euro Kosten sitzengeblieben

GIESSEN - (jl). Echte Helfer handeln schnell, uneigennützig und einzig und allein um der Sache willen, weil das ihre Profession ist. Die möglichen Konsequenzen ihres Tuns bekommen sie mitunter hinterher präsentiert. Diese Erfahrung musste der Tierschutzverein Gießen und Umgebung machen. Und es war eine schmerzliche Erfahrung. Wie Hanna-Maria Rethorn (1. Vorsitzende), Michaela Seitz (2. Vorsitzende), Angela Achenbach-Heinzerling (Schriftführerin) und die Geschäftsführerin Katja Kastl berichten, hat eine spontane Hilfsbereitschaft den eingetragenen Verein rund 55 000 Euro gekostet. Rechtlich ist daran nichts zu rütteln, sind sich die vier inzwischen im Klaren. Moralisch gesehen ist es ein Trauerspiel, finanziell aber ein Disaster.

Wie die Vorstandsfrauen sagen, gab es im Jahr 2009 in einem Grünberger Stadtteil einen krassen Fall von „Animal Hoarding“ – das ist die krankhafte Sucht des Sammelns und Haltens von Tieren. Ein Gerichtsvollzieher hatte damals das Tierheim angerufen und darum gebeten, aus der völlig verwahrlosten und verdreckten Wohnung zweier alter Schwestern rund 60, in einem grauenhaften Zustand befindliche Katzen herauszuholen, damit der Rettungsdienst die beiden ebenfalls verwahrlosten und gesundheitlich stark angeschlagenen Frauen übernehmen könne. >>> Artikel lesen


8.9.2014, Gießener Anzeiger
Richtfest im Gießener Tierheim: Dank an Mitarbeiter und Spender

GIESSEN - (ka). Richt- statt Sommerfest, Hundezimmer statt -zwinger und dazu ein „Tag der offenen Tür“, so stellte sich das Gießener Tierheim am Sonntag der Öffentlichkeit vor. Und was die zahlreichen Besucher in den vier Stunden zu sehen bekamen, konnte sich sehen lassen. Der Rohbau für den zweiten Bauabschnitt des Hundehauses steht und entgegen „normalen“ Richtfesten war lediglich eine kleine Freifläche für den obligatorischen Richtbaum freigelassen worden, das Dach ansonsten aber schon komplett eingedeckt. Und aus diesem Grund zerschlug die Vorsitzende des Tierschutzvereins Gießen und Umgebung, Hanna-Maria Rethorn, auch kein Glas auf dem Boden, sondern schüttete ihr Sektglas auf dem Dach aus. Nach dem Baubeginn im Frühjahr soll, wenn alles gut verläuft, der Bau des Hundehauses noch vor Weihnachten abgeschlossen und rechtzeitig zum Weihnachtsfest dann mit dem Einzug auch „Bescherung“ für Hunde und Mitarbeiter sein.
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23.6.2014, Gießener Anzeiger
NOTFALL Prachtvoller Rüde verbringt fast das gesamte Leben im Tierheim / Außergewöhnliches Tier / Zuhause gesucht

GIESSEN - (red). Caruso ist kein Sänger, auch wenn der Name das vermuten lässt. Aber er ist ein prachtvoller, bildschöner großer Rüde, der nun langsam verzweifelt, weil sich bisher noch kein Zuhause für ihn finden ließ. Die Mitarbeiter des Gießener Tierheims berichten, dass er eine andere sehr gut entwickelte Fähigkeit hat: Er klettert wie ein Eichhörnchen aus jedem Zwinger, über die höchsten Zäune, selbst besonders gesicherte Gehege lässt er einfach unter sich und macht seine Ausflüge dorthin, wo er mit seiner Betreuerin schon gewesen ist. Regelmäßig wird er von seiner langjährigen Betreuerin Anne Steinmüller versorgt und beschäftigt. Diese Stunden liebt er so sehr, sodass er einfach immer wieder in Erinnerung an die wunderschöne Momente dorthin entflieht und wartet, in der Überzeugung sie endlich dort zu treffen. Caruso ist einfach nicht ausgelastet, trotz der täglichen Spaziergänge und Schmusestunden, mit Spielen, Fellpflege und Kraulen. Das kann auch in einem Tierheim nicht geleistet werden. >>>Artikel lesen


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17.5.2014, Gießenr Anzeiger
Tierheim startet Hilferuf
GIESSEN - (hks). Es ist ein Hilferuf des Gießener Tierheims: Gesucht werden dringend katzenfreundliche Menschen in Gießen und der Region. Die aktuelle Situation macht diesen Schritt notwendig. „Im Moment kommen fast täglich Katzenkinder zu uns, manche mit Mutter, aber vor allem auch allein – in Kisten, Boxen oder auch einfach so gefunden, ohne Mutter. Abgestellt in einem Lkw, ohne warme Decke. Einige landen in einer Box eingeschlossen, sogar Wildkatzen mit den Kindern sind gelegentlich dabei“, schildert Angela Achenbach-Heinzerling, Vorstandsmitglied des Tierschutzvereins Gießen und Umgebung. Einige dieser Winzlinge seien so klein, dass die Augen noch geschlossen sind. Diese winzigen Wesen müssen, weil fürsorgliche Katzenmamas fehlen, von Hand mit Milch und Flasche gefüttert werden, und das alle zwei bis drei Stunden. Tag und Nacht. >>> Artikel lesen


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9.4.2014, Gießener Anzeiger
Marodes Hundehaus wird abgerissen

GIESSEN - (jc). Es herrscht Hochbetrieb im Gießener Tierheim in der Vixröder Straße. Außer einem beachtlichen Schuttberg, alten Fließen und Staub erinnert kaum mehr etwas an das alte marode Hundehaus, dessen Zustand sowohl für die Hunde, als auch für die Mitarbeiter des Tierheimes nicht mehr tragbar war. Der Neubau soll bereits Ende 2014 fertiggestellt sein und bietet dann rund 40 Vierbeinern eine angemessen komfortable Unterkunft mit Freilaufbereich. Da sich das Projekt fast ausschließlich aus Erbschaftsgeldern finanziert, werden immer noch Sponsoren gesucht.  >>>Artikel lesen

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21.3.2014, Gießener Allgemeine
Plädoyer für »unverstandene« Hunde
Gießen (cg). Etwa 80 Prozent der Hunde, die im Tierheim landen, sind problematische Hunde. »Schwierig sind sie oft aber nur deshalb, weil sie die Erwartungen ihrer Halter nicht erfüllt haben oder diese aus Unkenntnis völlig falsch mit dem Tier umgegangen sind«, sagt Katja Kastl, Geschäftsführerin des Tierheims.
Daher ist es ihr und Hundetrainerin Astrid Paparone ein großes Anliegen, einerseits ein Plädoyer für die »unverstandenen« Hunde zu halten und andererseits künftige Hundebesitzer zu ermuntern, sich vor der Anschaffung umfassend darüber zu informieren, welche Rasse bzw. welcher Mischling zu ihnen passen würde. >>Artikel lesen
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8.3.2014, Gießener Anzeiger
„Socke“ ist wie ausgewechselt – Neues Zuhause in Bad Hersfeld
GIESSEN - „,Socke‘ will nicht mehr.“ Der Titel wirkte elektrisierend. Er weckte Emotionen – rief Gefühle hervor. Bei Hunderttausenden, die das traurige Schicksal einer zehnjährigen Schäferhündin tief berührte. „Socke“ machte bundesweit von sich Reden. Spätestens, als Ende Januar TV-Teams vor dem Gießener Tierheim haltgemacht hatten und über das Tier und seine Geschichte berichteten. Alles ausgelöst durch eine Geschichte im Stadtteil des Anzeigers. „Socke“ konnte kurz darauf ein neues Zuhause finden. Seit gut einem Monat ist die Hündin in Bad Hersfeld.
Die Frage nun: Wie geht es „Socke“? Kommt sie im neuen Umfeld zurecht? Ist die schwierige Phase, die sie durchstehen musste, überwunden?
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28.1.20143, Gießener Anzeiger
"Socke" will nicht mehr

GIESSEN - (fm). Wegen eines „dringenden und wichtigen Notfalls“ wendet sich der Tierschutzverein (TSV) Gießen und Umgebung mit einer großen Bitte an alle Tierfreunde. Es geht um die bedauernswerte Schäferhündin „Socke“. Aus schlimmer Haltung beschlagnahmt, dann vermittelt, kam die Schäferhündin vor wenigen Tagen, inzwischen zehn Jahre alt, wieder zurück ins Tierheim. Und da fängt sie an, sich vor Trauer aufzugeben, schreibt der TSV. Sie baut stark ab, Mitarbeiter und ehrenamtliche Mitarbeiter versuchen alles, was im Rahmen des Tierheim-Ablaufs möglich ist, aber „Socke“ braucht einfach die dauerhafte Nähe von Menschen. „Deshalb suchen wir dringend Menschen mit einem ganz großen Herzen, die ihr für den Rest ihrer Lebenszeit einen Platz geben, an dem sie bleiben darf, wo ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden, wo sie respektiert und geliebt wird. Auch eine Pflegestelle würde helfen.“. >>> Artikel lesen
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2.12.2013, Gießener Anzeiger
Waldschüler helfen Hund Bert Bleibe zu finden

TIERSCHUTZ Zweimal pro Woche tiergestützte Pädagogik / 150 Euro in der Klasse gesammelt

DAUBRINGEN - (fm). „Mit euch an seiner Seite wird Bert ganz sicher ein neues Zuhause finden“, sagte Katja Kastl, die Geschäftsführerin des Tierschutzvereins (TSV) Gießen und Umgebung gestern bei einem Besuch in der Waldschule Daubringen. An der Leine mitgebracht hatte sie den Schäfer-Mischlingshund Bert, den sie als einen „ganz schüchternen Jungen“ vorstellte. >>> Artikel lesen
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16.10.2013, Gießener Anzeiger
Rettung im letzten Moment
GLÜCKSFALL Rumänischer Straßenhund „Darky“ landet im Tierheim / Rüde genießt neues Zuhause

(fm). Freude und Dankbarkeit bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gießener Tierheims. Angesichts der grausamen und qualvollen Massentötung von Straßenhunden in Rumänien ist die Rettung des schwarzen Mischlings „Darky“ und seiner Schwester „Fanny“ ein unfassbarer Glücksfall. Laut Angela Achenbach-Heinzerling vom Vorstand des Tierschutzvereins (TSV) Gießen und Umgebung waren der rabenschwarze, mittelgroße Hütehund und seine Schwester „nach einem langen, traurigen Leben auf den Straßen Rumäniens“ in ein dortiges Tierheim gekommen.  >>>Artikel lesen

15.9.2013, Gießener Allgemeine
Neues Katzengehege im Tierheim - Tierschutzverein dankbar für Erbschaften - Kleines Fest Ende September

26.8.2013, Gießener Anzeiger
Dringlicher Appell, Tierschutz nicht auszubremsen
SOMMERFEST Großer Andrang beim Tierschutzverein Gießen und Umgebung / HR-Journalistin lobt beispielhafte Hilfe / Auszeichnung erhalten

(fm). „Lassen Sie die Tierschutzvereine nicht im Stich und unterstützen Sie uns, wenn wir schon Aufgaben von Staats wegen übernehmen.“ Diese Bitte richtete die 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins (TSV) Gießen und Umgebung, Hanna-Maria Rethorn, beim Sommerfest „an alle Politiker, gleich welcher Couleur“. Damit stieß sie bei Staatssekretär Dr. Helge Braun (CDU) aus dem Bundesbildungsministerium, der bei der Eröffnung anwesend war, und auch bei den später eingetroffenen SPD-Politikern Rüdiger Veit und Thorsten Schäfer-Gümbel auf offene Ohren...... >>>Artikel lesen

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9.8.2013, Gießener Anzeiger
Schäferhund hilft mit Katzenmassage
TIERHEIM Zufälle retten entkräfteten Winzlingen das Leben / Firma spendet für „Happy-End“-Geschichte Futter im Wert von 500 Euro

„Happy End“ im Gießener Tierheim. Selbst die erfahrensten Mitarbeiter können sich an keine vergleichbare Geschichte erinnern: Denn nur einem überaus seltenen Zufall und dem als „Ersatzpapa“ eingesprungenen Schäferhund „Joshi“ ist es zu verdanken, dass sich das Gießener Tierheim als ein perfektes Fundbüro für Tiere bewährt hat.
Von dem Anruf eines jungen Mannes alarmiert,
..... >>>Artikel lesen

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14.7.2013, Gießener Zeitung
Schlammpackungen sind gesund

Ich kenne Peppie schon lange. Genau genommen seit Mai 2012, als er mit noch drei anderen Hunden aus dem überfüllten Tierheim Berlin ins Gießener Tierheim kam.
Von allen Hunden, die wir übernommen haben, war er der problemloseste. Wir waren uns sicher, er bleibt nicht lange.
Nun, über ein Jahr später, wartet er immer noch.
Heute habe ich Peppie nocheinmal „neu“ kennengelernt.
Brigitte, seine Hundebegleiterin, und ich beschlossen, dass Peppie nun mal ein paar neue Fotos bräuchte. So verabredeten wir uns, um Peppie an seinem Lieblingsplatz zu fotografieren: nämlich im Wasser. >>>zum Artikel


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14.6.2013, Gießener Allgemeine
Unappetitliche, aber eindrucksvolle Sammlung

Hundehalter entfernten eimerweise Hundekot – Paparone: Positive Tendenz – Mehr Mülleimer gewünscht

Gießen (cg). Es muss ja nicht jeder gleich so vorbildlich sein wie Lieselotte – der kleine Vierbeiner von Hundetrainerin Astrid Paparone apportiert alles und holt ohne mit der Lefze zu zucken auch eklige Kotbeutel und deponiert sie im Mülleimer. Es würde schon reichen, wenn Herrchen und Frauchen die
Hinterlassenschaften ihrer Fiffis weg räumten. Dass es mittlerweile viele Hundebesitzer gibt, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind, bewiesen am Samstag beim Abschluss der Aktion »Hin und weg« zahlreiche Hundehalter
und Hundebegleiter des Tierschutzvereins. Unterstützt wurden die Sammler
vom Umweltamt der Stadt und vom Nordstadtverein. >>>Zum Artikel
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6.6.2013, Gießener Anzeiger
Von Enttäuschung keine Spur
„EURO-VISION“ Tierschutzverein lässt sich nicht entmutigen

GIESSEN (fm). Am Ende waren es 6105 Euro, die der Tierschutzverein (TSV) Gießen und Umgebung bei seiner
vom 15. bis 31. Mai laufenden Sammelaktion „Euro-Vision“ eingenommen hat. Gemessen an den Erwartungen
des TSV unter dem Motto „Jeder Kreisbürger spendet einen Euro“ und bei rund 250 000 Bürgern
in Stadt und Kreis ist das Endergebnis eher bescheiden.
Doch von Enttäuschung will die erste Vorsitzende des TSV, Hanna Maria Rethorn, nichts wissen. „Ich bin eigentlich ganz glücklich“, sagt die Tierärztin im Anzeiger- Gespräch. „Die Aktion war eine Erfahrung wert, weil wir jetzt wissen, wie wir künftig unsere Kräfte bündeln müssen.“
Für Rethorn steht fest, dass der TSV trotz seiner großen Werbeoffensive nicht alle Leute erreicht hat, „die wir erreichen
wollten“. Erhofft hatten sich die TSV-Verantwortlichen, dass Stadt- und Kreisbürger öfter im Vorbeigehen einen
Euro in die nächste von insgesamt 80 Sammeldosen stecken würden. Dies war offenbar nicht der Fall, auch wenn es andererseits etliche Einzahlungen gab, die deutlich über einem Euro lagen. Auf die 140 Großplakate angesprochen, meint Rethorn: „Die haben vielleicht Langzeitwirkung.“ Möglichweise werde sich der eine oder andere bei einer passenden Gelegenheit – etwa zu Weihnachten – daran erinnern, dass der Tierschutzverein doch mal um Spenden gebeten hat. „Wir haben Flagge gezeigt, und das ist wichtig“, bilanziert die TSV-Vorsitzende. „Die Präsenz spielt heutzutage eine ganz große Rolle.“ Erfreut zeigt sie sich über die „moralische Unterstützung“ der Sammelaktion durch den Ersten Kreisbeigeordneten Dirk Oßwald und durch einen Aufruf und einen „netten Brief“ von Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD). „Die moralische Unterstützung ist manchmal wichtiger als das Geld.“
Begeistert lobt Rethorn besonders alle Ehrenamtlichen, die engagiert mitgemacht haben.

31.5.2013, Gießener Anzeiger
Schäfer-Gümbel unterstützt Aktion „€uro-Vision“


(red). Der Tierschutzverein Gießen und Umgebung versucht zurzeit mit einem großen Aufruf an alle Mitbürger in der Stadt und im Landkreis Gießen, seine finanziellen Defizite durch eine besondere Aktion aufzufangen: „€uro-Vision – 1 € pro Bürger im Kreis für das Tierheim Gießen“ heißt die Aktion, die helfen soll, die anfallenden Kosten der Tierversorgung zu decken. Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzender sowie Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 22. September, ruft nun dazu auf, dieses ambitionierte Vorhaben zu unterstützen. „Ich finde es großartig, dass sich Bürger für notleidende Tiere einsetzen. Es ist unabdingbar, dieses Engagement anzuerkennen, zu unterstützen und zu stärken“, betont Schäfer-Gümbel in einer Pressemitteilung.
>>>Artikel lesen

24.5.2013, Gießener Zeitung
Alles für die Tiere SPENDENAKTION Tierschutzverein setzt auf Beteiligung

(red). Mit großem Elan und viel Begeisterung hat sich das Team des Tierschutzvereins Gießen in den vergangenen Monaten auf die Aktion „1-Euro-Vision für unser Tierheim“ vorbereitet: Fotos für die Plakate und Postkarten wurden gemacht, Plakate gedruckt und aufgeklebt, in Gießen verteilt, Spendendosen gekauft, Ansprechpartner gesucht. Viel Arbeit in Organisation und Durchführung wurde investiert. Mitarbeiter, Ehrenamtliche, Tierfreunde, der Vorstand – alle waren im Dauereinsatz. Jetzt läuft die Aktion seit einer Woche, und alle beobachten den Spendeneingang. „Noch rollen die Euros ein wenig langsam ein, aber alle sind guter Hoffnung, dass am Ende ein fetter Batzen für die Tiere und deren Versorgung eingegangen sein wird, so viel, dass für die nächsten Monate oder sogar Jahre die medizinische Versorgung der Schützlinge gewährleistet ist“, so Vorstandsmitglied Angela Achenbach-Heinzerling.
Der Gedanke dieser Aktion ist es, dass jeder einzelne Bürger sich diesen einen Euro leisten könne. In jeder Kommune, jeder Stadt im Landkreis Gießen unterstützen viele Geschäftsleute diese Aktion, mit Plakat, Spendendose, Werbung, sie stellen ihre Läden zur Verfügung, in Rathäusern und Firmen wird gesammelt. Achenbach-Heinzerling: „Ein rechter Wettbewerb entsteht nach dem Motto: ,Wir schaffen den größten Betrag für die Tiere‘.“

7.5.2013, Gießener Allgemeine
Tierheim: 13 beschlagnahmte »Miniflitzer« aufgenommen

Gießen (cg). Der Tierschutzverein hat 13 Welpen und Junghunde aufgenommen, die aus einem »Animal-Hording-Fall« in Weilburg stammen. Das dortige Veterinäramt hat insgesamt 40 Hunde aus einem Haus geholt und beschlagnahmt; die Vierbeiner wurden auf drei Tierheime verteilt.
13 Miniflitzer aus Weilburg warten derzeit im Gießener Tierheim auf ein neues Herrchen oder Frauchen.Die Hunde sind in keinen schlechten gesundheitlichen Zustand, schreibt Angela Achenbach-Heinzerling vom Vorstand des Tierschutzvereins, sie waren allerdings recht ungepflegt. >>>Artikel lesen

5.4.2013, Gießener Anzeiger
Zimmer statt Zwinger
Würdevolle Unterbrigung

(fm). „Der Tierschutzverein Gießen mit seinem Tierheim ist keine Tieraufbewahrung – es ist ein Zuhause auf Zeit“, hieß es vor drei Jahren in einem Spendenaufruf des Tierschutzvereins (TSV) Gießen und Umgebung für den Bau des neuen Hundehauses. Dass dieses Versprechen nicht nur für Hunde sondern auch für Katzen und alle Arten von Kleintieren gilt, machten die stellvertretende TSV-Vorsitzende Katja Kastl und Hundetrainerin Astrid Paparone, die mit dem TSV zusammenarbeitet, vor Journalisten deutlich.
Gequält, geschunden, ausgesetzt oder einfach nicht mehr gewollt sind viele Tiere, die im Tierheim abgegeben oder irgendwo gefunden werden. Nach traurigen Schicksalen sind manche von ihnen unsauber, aggressiv oder neigen zur Zerstörung von Gegenständen in ihrer näheren Umgebung. Umso wichtiger ist für sie eine „würdevolle und stressfreie Unterbringung“, sind sich Kastl und Paparone einig. >>>Artikel lesen

22.3.2013, Gießener Anzeiger
Haste mal'n Euro? - Für's Tierheim
Tierschutzverein ruft Spendensammelaktion ins Leben – Betrieb erwirtschaftet jährliches Defizit von rund 50 000 Euro

(ies). „Kleinvieh macht auch Mist.“ Unter genau diesem Aspekt entstand die Idee für eine große Spendensammelaktion für das Tierheim in Gießen: ein Euro pro Bürger aus Stadt und Kreis gleich vier Jahre Sorgen freierer Betrieb. Eine einfache wie logische Rechnung.
Denn trotz Reduzierung von Kosten und Erhöhung der Einnahmen ist der Tierheimbetrieb so kostenintensiv, dass jährlich ein Defizit von rund 50 000 Euro entsteht. Eine Summe, die mittlerweile existenzbedrohend für die langjährige Einrichtung ist.
Wenn nun jeder der 220 000 Bürger im Kreis einen Euro spenden würde, könnte das Tierheim für vier Jahre diese Kosten auffangen. Und genau mit dieser „Euro-Vision“ haben die Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter eine groß angelegte Aktion ins Leben gerufen >>>Artikel lesen

19.3.2013, Gießener Anzeiger
Stecknadel im Heuhaufen liegt in der Steiermark

Im Tierheim Gießen ist man überglücklich. Dort ist von einem „kleinen Wunder“ die Rede. Denn „Angie“, die betagte und besonders liebenswerte Hundedame mit einem traurigen Schicksal hat ein neues Zuhause gefunden.
„Das war die berühmte Stecknadel im Heuhaufen“, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins (TSV) Gießen und Umgebung, Katja Kastl. Zwar werden im Tierheim nahezu täglich Tiere an neue Besitzer vermittelt. Doch noch nie sind Menschen knapp 900 Kilometer weit angereist, um einen Schützling abzuholen. >>>Artikel lesen

 
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