Nutztiere - TSV-Giessen

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Nutztiere

Nutztierschutz
„die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran ermessen, wie sie die Tiere behandelt.“ Mahatma Gandhi
_____________________________________________________________________


Unser Leitgedanke im Tierschutz ist es ja, dass wir uns für jedes Tier ein artgerechtes Leben wünschen, und das gilt natürlich auch für die Nutztiere, die in der Wirtschaft und Forschung gehalten werden.
Es ist bemerkenswert, dass selbst die Menschen, die sich als tierlieb bezeichnet oft unreflektiert einkaufen.
Viele fühlen sich vielleicht überfordert und ohnmächtig zu handeln. Aber wir Verbraucher haben es in der Hand, die Bedingungen Schritt für Schritt zu verbessern.
Wir können sicherlich nicht die Welt retten aber wir können einen Beitrag dazu leisten, dass weniger Tiere leiden müssen. Der Markt regelt das Angebot!
Es ist eine Illusion zu glauben, dass man ganz ohne Tierleid, tierische Produkte zu sich nehmen kann. Damit wir Milchprodukte essen können, müssen z.B. Kühe jedes Jahr ein Kalb gebären, das nach der Geburt sofort von der Mutter weggenommen wird. Auch für Bioeier von Hochleistungshennen müssen die  männliche Küken sterben, weil sie sich nicht für die Mast eignen. Auch wer nicht komplett vegan leben möchte oder kann, der kann mit seinem Konsumverhalten einen kleinen Beitrag zu weniger Tierleid leisten
Wir können also trotzdem viele „kleine Welten“ retten!
Deshalb wollen wir Informationen und Hilfestellungen den Menschen geben , die aus ethischen Gründen, achtsamer beim Einkauf tierischer Produkte sein wollen, aber auch Denjenigen, deren gestecktes Ziel ist, frei von tierischen Produkten zu leben.

_________________________________________________________________________________________
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß die jeweiligen hier aufgeführten Haltungsformen natürlich nicht zu 100% unseren Idealvorstellungen aus tierschützerischer Sicht entsprechen müssen, in jedem Fall dürften die Vorschläge (nicht Empfehlungen!) der herkömmlichen Massentierhaltung jedoch vorzuziehen sein. Es geht darum, für diejenigen, die nicht vegan leben wollen, Alternativen zur Massentierhaltung aufzuzeigen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob ihm die Haltungsbedingungen genügen!
Alternativen zur Massentierhaltung


Der >>Hof Obersteinberg <<, ein Familienunternehmen mit Hofladen, 7 km südlich von Gießen. Alle Tiere, ob Rinder, Schweine oder Hühner werden in den Sommermonaten auf den Obersteinberger Weiden um ihnen ein bestmögliches Leben zu garantieren. In den Wintermonaten leben sie in luftig hellen, trockenen Strohlaufställen für ca. fünf Monate, um sich dann schon wieder auf die nächste Weidesaison zu freuen.




Wer eine Alternative zur Massentierhaltung sucht wird beispielsweise  auf dem >>Hof Hillebrand<< fündig. Dieser Hof liegt in Erda, und hält , neben Rindern, als Besonderheit Wollschweine und Wasserbüffel in Freilandhaltung.   
Die Schlachtung erfolgt, so schonend es eben geht in der >>Domäne Mechthildshausen<<. Im Herbst werden auch Enten und Gänse angeboten.


Auf dem >>Biohof der Familie Amend<< aus Staufenberg kann man nach Kontaktaufnahme Biofleisch von freilebenden Angusrindern bekommen.


Hühnerhof Lüft ergreift Initiative gegen das Kükenschreddern
Weil sie weder Eier legen noch Fleisch ansetzen, werden männliche Eintagsküken in Brütereien gleich nach dem Schlüpfen geschreddert. 40 Millionen Küken sterben so jährlich alleine in Deutschland einen grausamen Tod.Sie sind für die heutige Nahrungsmittelindustrie wertlos.
Deshalb schufen sie die >>Bruderhahn-Aufzucht.<< Das bedeutet: Pro junger Legehenne darf ein männliches Küken im Zuchtbetrieb mit aufwachsen.
Das perfekte Frühstücks-Ei: Vom eigenen Huhn, frisch gelegt und dreieinhalb Minuten im kochenden Wasser zubereitet. Innen lauwarm und wachsweich wird es mit etwas Kräutersalz unwiderstehlich. Wir wissen wie das Huhn lebt und was es gefressen hat. Ein Wunschtraum? Muss nicht sein! Wir haben  2013 ein  neues Projekt gestartet. Mit der Aktion „Rent a Huhn“ oder „Miete dir ein Huhn“ ist es möglich auf einfache Weise diese Situation zu schaffen.
Frei nach dem Motto „Ich will wissen wo mein Essen herkommt“ können Sie von 1 Woche bis 6 Wochen Hühner mieten. Den Stall, Futter, Futterautomat, Wasserautomat, Einstreu für das Nest und 25 m Zaun dazu. Vielleicht auch um mit den Kindern zusammen etwas „Landleben“ nach Hause zu holen. Die Nachfrage ist groß. „Kindergärten, Schulen, Altenwohnheime aber auch Privatleute sind begeistert“. „Platz ist theoretisch in jedem Garten.“
Und vielleicht springt auch der Hühnerfunke über und man entschließt sich, sich seine eigene Hühnchen im Garten zu halten. Das wäre ein wundervoller Beitrag gegen die Massentierhaltung.
Wir sehen in diesem Projekt eine gute Möglichkeit, die Hühnerhaltung im eigenen Garten in die Tat umzusetzen und die Tiere nur für den Fall zurück zu geben, wenn die Haltung sich als nicht umsetzbar erweist. Wenn viele Menschen wieder eigene Hühner halten, ist das ein richtiger Schritt weg von der Massentierhaltung. Wir distanzieren uns aber von dem Gedanken, Tiere nur zu verleihen!
.
.
Der >>Dottenfelderhof<<, im Norden Frankfurts am südlichen Rande der Wetterau in einer Niddaschleife gelegen, blickt auf eine mehr als tausendjährige Geschichte landwirtschaftlicher Nutzung.
Seit 1968 wird der Dottenfelderhof durch eine Betriebsgemeinschaft aus mehreren Familien bewirtschaftet. Heute leben auf dem Dottenfelderhof mehr als 100 Menschen. Wie in der heutigen Zeit mit einer industrialisierten Landwirtschaft, wo ähnlich große Flächen in der Regel von einer Familie und wenigen Mitarbeitern bewirtschaftet werden, eine ökonomische und ökologische Organisation das Auskommen einer solch großen Zahl von Menschen sicherstellen kann, welche Möglichkeiten eine tiefergehende Anschauung unserer Lebensorganisation und ihrer natürlichen Grundlagen bietet, das soll Ihnen die Darstellung der folgenden Seiten in einer Übersicht näherbringen.
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü