Infos Farbmäuse - TSV-Giessen

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Infos Farbmäuse

Ratgeber > Kleintier-Infos

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Lebenserwartung: 2 Jahre

Allgemeine Haltungsempfehlungen:
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  • Farbmäuse sind nachtaktiv. Sie schlafen den Tag und machen nachts Radau. Tagsüber sollten sie nicht geweckt werden.

  • Der Käfig sollte die Grundmaße von 80 x 40 cm nicht unterschreiten. Er sollte abwechslungsreich gestaltet sein. So lieben die Kletterkünstler Seile und Äste. Papprollen (z.B. von der Tö-Papp-Rolle) eignen sich zum Durchlaufen und Zernagen. Etagen vergößern die Grundfläche des Käfigs. Stoffreste können als Hängematte am Gitter befestigt werden.

  • Farbmäuse lieben das Buddeln. Daher können die Mäuse in einer Buddelkiste (sie sollte hoch sein), gefüllt mit einem Sand-/Streugemisch ihrer Leidenschaft frönen. Der Sand sollte dabei Chinchillasand sein. Vogelsand ist nicht zu empfehlen, da durch den beigemischten Kalk der Sand sehr scharfkantig ist und er Fellschäden verursachen kann.

  • Bitte verwenden Sie keine Utensilien aus Plastik. Beim Annagen können spitze Splitter die Maus verletzen. Besser sind Materialien aus Holz oder Keramik. Auch Hamsterwatte ist abzulehnen. Diese kann beim Durchkriechen sich um den Hals legen und dadurch die Maus würgen. Besser sind Papiertücher oder Stoffreste, die einfach zum Reinigen gewaschen werden können.

  • Mäuse haben einen extremen Bewegungsdrang, der in einem Käfig kaum zu befriedigen ist. Ein Laufrad kann ihnen die gewünschte Bewegung bringen. Dabei sollte aber kein Laufrad genommen werden, welches Stäbe hat, da die Mäuse dort beim Rennen mit dem Beinchen durchrutschen können. Dies hat in der Regel Beinbrüche zur Folge. Ebenso sind Räder aus Metall zu vermeiden, wenn sie seitlich eine Querverstrebung haben. Wenn das Rad sich dreht und die Maus heraushüpfen möchte, ist diese sehr scharf und kann die Maus böse verletzen (z.B. Schwanzamputation durch Schereneffekt).


Ernährung:
Wichtig für Mäuse ist das Füttern von Getreide. 30-40% des Futters sollten aus Getreide bestehen. Dabei sollte der Hirseanteil am größten sein. Weitere Getreidesorten, die verfüttert werden können sind: Hafer, Roggen, Flachs, Reis, Hanf. Wenn ganze Ähren verfüttert werden, können die Kleinen gut ihre Nagezähne benutzen. Sie müssen sich ihr Futter "erarbeiten". Dies bietet Beschäftigung. Obst/Gemüse ist wichtig für die Vitaminzufuhr. Geeignet ist sämtliches Obst und Gemüse außer Kohlsorten. In Büchern steht häufig, dass auch Salat gefüttert werden kann. Aber wenn ein Salat nicht aus ökologischem Anbau kommt, kann er mit Pestiziden versetzt sein, die auch nicht abwaschbar sind. Diese können der Maus schaden. Bei Steinobst können Mäuse in Verbindung mit Wasser Durchfall bekommen. Daher ist auch da Vorsicht geboten.
Mäuse benötigen auch tierisches Eiweiß. Daher sollten 1-2 Mal pro Woche Mehlwürmer (Mehlkäferlarven) verfüttert werden. Wer dies nicht mag, kann auch auf Quark und Naturjoghurt ausweichen. Eier enthalten zwar auch tierisches Eiweiß, belasten die Maus aber mit zu viel Cholesterin, wenn es regelmäßig gefüttert wird. Gekochtes Hühnchen ist ebenfalls ein gefundenes Fressen.






 
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