Infos Chinchillas - TSV-Giessen

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Infos Chinchillas

Ratgeber > Kleintier-Infos

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Lebenserwartung: 15 - 20 Jahre

Allgemeine Haltungsempfehlungen:

  • Chinchillas sind nachtaktiv und daher nicht für Kinder geeignet.

  • Chinchillas sind keine Einzeltiere! Sie sollten mindestens zu Zweit gehalten werden. Sie können eingeschlechtlich gehalten werden (Weibchen-Weibchen oder Männchen-Männchen). Bei der Haltung von Bock und Weibchen sollte der Bock kastriert sein. Die Vergesellschaftung von Chinchillas ist nicht einfach und sollte daher möglichst von erfahrenen Haltern durchgeführt werden.

  • Chinchillas brauchen Platz zum Rennen und Klettern. Daher muss der Käfig für ein Chinchillapaar mindestens eine Grundfläche von 1 m X 0,5 m haben. Die Höhe sollte mindestens 1,50 m mit verschiedenen Ebenen betragen.

  • Als Käfigeinrichtung eignet sich bei den kleinen Nagern Naturmaterialien wie Holz und Ton. Auf Plastik sollte wegen der Splitterungsgefahr beim Nagen verzichtet werden.

  • Chinchillas brauchen Rückzugsmöglichkeiten, damit die nachtaktiven Tiere in Ruhe tagsüber schlafen können. Dazu eignen sich Häuschen, Höhlen und Röhren.

  • Chinchillas brauchen für die Fellpflege Sand. Dazu muss dem Tier in einer Schale spezieller Chinchillabadesand geboten werden. Vogelsand sollte nicht genommen werden, da dieser zu scharfkantig ist und die Fellstruktur geschädigt würde.


Ernährung:

Die beste Ernährung ist die natürliche Ernährung. Da Chinchillas in den Anden in einem sehr vegetationsarmen Gebiet leben, muss auch die Ernährung dementsprechend sein. Chinchillas ernähren sich in der Natur von Gräsern, Blättern, Blüten, Kräutern und Kakteen. Früchte und Wurzeln fressen Chinchillas in der Natur nur selten. Daher sollte auch dieses nicht zum Speiseplan unserer Heimtiere gehören. Das Futter für Chinchillas sollte wenig Fett und Protein enthalten, dafür mehr Kohlenhydrate, Mineralien, Vitamine und vor allem Rohfaser.Das wichtigste auf dem Speiseplan von Chinchillas ist Heu. Heu sollte ihnen immer rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Dies sollte in einer Heuschale, nicht in einer Heuraufe (diese birgt zu viele Verletzungsgefahren für das Tier) gereicht werden. Chinchillas sollten täglich getrocknete Kräuter, Blätter und Blüten zu Fressen bekommen. Da Chinchillas einen empfindlichen Verdauungstrakt besitzen, müssen sie langsam an diese Nahrung gewöhnt werden. Geeignet als Futter sind vor allem: Haselnussblätter, Hibiskusblüte, Johannesbeerblätter, Kornblumenblüten, Malve und Rosenblüten. Bei der Fütterung von Trockenfutter muss darauf geachtet werden, dass es reines Pelletfutter (keine bunten Mischungen!) ist und dass die Pellets kaltgepresst wurden.Damit sich Chinchillas die Nagezähne abnutzen können, sollten regelmäßig getrocknete Äste zum Nagen angeboten werden. Dazu eignen sich Äste vom Apfel- oder Birnbaum, Haselnussstrauch und vom Heidelbeer- und Johannesbeerbusch.  Auch wenn das Wasser in den Trinkflaschen meist mehrere Tage hält, sollte doch täglich das Wasser gewechselt werden. Regelmäßig muss die Trinkflasche von Algen befreit werden (Flaschenbürste).


Handling:
Chinchillas sind keine Kuscheltiere, sondern Fluchttiere. Durch ihren filigranen Körperbau sind sie durch falsches Halten (z.B. durch quetschen beim Kind) leicht verletzbar (Organschäden, Knochenbrüche).






 
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